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Gemeinsam Hunger beenden
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Energie- und Klimagerechtigkeit

Damit Wetterextreme abnehmen und mit ihnen Hunger und Armut

Wenn der Klimawandel Böden austrocknet, Wirbelstürme übers Land fegen lässt oder Überschwemmungen verursacht, bedeutet das Hunger und Armut für viele Menschen in den Projektländern der Fastenaktion. Ein Umstellen auf nachhaltige und sozial verträgliche Energie ist unumgänglich.

Ohne Strom kein Licht, kein Kühlschrank, kein Mobiltelefon. Zugang zu Energie ist wichtig und alle sollen Zugang haben. Doch ist die Produktion und Verbrennung fossiler Energien wie Erdöl eine Hauptursache für den Klimawandel. Erneuerbare und nachhaltige Energien, welche die fossilen Brennstoffe ersetzen, werden immer wichtiger.

Auch erneuerbare Energien brauchen das Einverständnis der Bevölkerung

Die Berichte von Partnerorganisationen aus Brasilien zeigen: Wasserkraft-Megaprojekte vertreiben oft die lokalen indigenen Gemeinschaften. Ihre sozialen Strukturen zerfallen und heilige Orte wie Wasserfälle versinken in Stauseen. Lebenserhaltender Regenwald wird abgeholzt. Die Gemeinschaften erhalten dafür oft weder Entschädigung noch Zugang zum produzierten Strom. Es ist deshalb klar: Auch bei der Produktion von erneuerbaren Energien wie Wasserkraft müssen die Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner berücksichtigt werden.

Klimagerechtigkeit bedeutet, dass Energie auch sozial nachhaltig produziert wird. Das Programm der Fastenaktion bringt die Stimmen der betroffenen Menschen auf internationaler Ebene ein und verstärkt damit die Arbeit der Landesprogramme. Auch in der Schweiz trägt Fastenaktion mit Kampagnen- und Lobbyarbeit seinen Teil dazu bei, dass die Rechte von lokalen Gemeinschaften höher gewichtet werden als Unternehmensgewinne.

Was wir mit Ihrer Hilfe erreichen wollen

  • In Brasilien bilden die Partnerorganisationen der Fastenaktion junge Vertreterinnen und Vertreter indigener Gemeinschaften in Kommunikationsstrategien mit Video und Radio aus. So können sie sich besser Gehör verschaffen und sich selbst gegen ungewollte Energieprojekte wehren.
  • Gemeinsam mit einer Partnerorganisation in Kolumbien arbeitet Fastenaktion an einer erneuerbaren Energieversorgung, welche der lokalen Bevölkerung ermöglicht, ihre Energieversorgung selbst in die Hand zu nehmen.

Unterstützen Sie die Menschen in ihrem Recht auf Nahrung

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Erneuerbare Energien für alle

Censat in Kolumbien setzt sich für erneuerbare Energien ein. Es werden rechtliche Rahmenbedingungen verbessert und kollektive Energieprojekte gefördert.

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Mehr Unterstützung dank moderner Kommunikation

Dank moderner Kommunikation können indigene Gemeinschaften in Brasilien sich zunehmend selbst gegen die Bedrohung ihres Lebensraums wehren.

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Aktuelles zu Klimagerechtigkeit

Die Petition wurde am 27. April von Yvan Maillard, HEKS, an zwei Vertreter/innen der Nationalbank in Bern übergeben. Foto: Fastenaktion/Patrik Kummer

Nationalbank weicht Klimaverantwortung aus

28.04.2021

14’000 Menschen fordern Ausstieg der Nationalbank aus fossilen Energien. Die Klimaverantwortung der SNB war am 30. April auch Thema ihrer Online-GV.

Den Worten müssen Taten folgen

16.11.2021

Abschlusskommentar von Stefan Salzmann zum Weltklimagipfel COP26 in Glasgow.

Fastenaktion Anlass an einer Klimakonferenz COP26 in Glasgow mit indigenen Gemeinschaften aus Brasilien.© Stefan Salzmann, Fastenaktion

Die Welt soll die dunkle Seite der Energie-Projekte kennen

11.11.2021

Indigene Gemeinschaften aus Brasilien erhalten dank Fastenaktion an der COP26 in Glasgow eine Stimme. Sie leiden unter Vertreibung und Brandrodungen.

Stefan Salzmann
Stefan Salzmann

Internationales Programm
Energie und Klimagerechtigkeit
0041 41 227 59 53
salzmann@fastenaktion.ch

David Knecht, Verantwortlicher Internationales Programm Energie und Klimagerechtigkeit
David Knecht

David Knecht
Internationales Programm
Energie und Klimagerechtigkeit
0041 41 227 59 89
knecht@fastenaktion.ch