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Nepal

Die gewaltigen Wassermassen haben Häuser, Brücken und Kraftwerke mit sich gerissen.

Quelle: Community Self Reliance Centre (CSRC) Nepal

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27.08.2026

Nepal, Nothilfe, Newsticker

Newsticker: Sturzflut in Nepal

Am Mittwoch wurde Nepal von einer verheerenden Sturzflut getroffen. Die Lage vor Ort ist dramatisch: Schlamm bedeckt weite Landstriche, Tausende Menschen gelten als vermisst, und die Zahl der Opfer steigt stündlich. Fastenaktion leistet unterdessen lebenswichtige Nothilfe.

Autor

Redaktionsteam

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14:45

Erster Lagebericht unseres Partners vor Ort

Mitarbeitende unserer Partnerorganisation CSRC (Community Self Reliance Centre) sind bereits am Unglückstag in der stark getroffenen Region Rasuwa angekommen. Sie unterstützen, wo sie können. «Die Situation bleibt äusserst kritisch», berichtet Jagat Deuja, der Leiter von CSRC. «Rund 1000 Familien fehlt es an sicheren Unterkünften, Nahrung und sauberem Wasser. Das Ausmass der Zerstörung ist herzzerreissend und schwer in Worte zu fassen. Familien, die bereits zuvor mit sehr wenig lebten, haben innerhalb von Minuten ihre gesamte Lebensgrundlage verloren.»

10:00

Felssturz wohl «zehnmal so gross wie Blatten»

Christian Huggel, Professor für Umwelt und Klima an der Universität Zürich, bezeichnet die Katastrophe in Nepal bei SRF als «historisch grossen Sturz.  Zum Vergleich: Er war zehnmal oder vielleicht sogar mehr als zehnmal so gross wie der Felssturz in Blatten im vergangenen Jahr.» Huggel ist mitbeteiligt an einem internationalen Projekt zur Entwicklung eines Frühwarnsystems in der Himalaya-Region.

08:00

27.8.26

Fastenaktion leistet Nothilfe

Die Lage in den Flutgebieten bleibt unübersichtlich. Die Behörden melden mindestens 165 Tote und über 1 000 Vermisste, die Zahl der Todesopfer wird mutmasslich weiter steigen. Aktuell versuchen die Einsatzkräfte möglichst viele Menschen zu retten. Die Ursache der Sturzflut war wohl ein Gletscher- und Felsabbruch im Himalaya. Mehrere Projektregionen von Fastenaktion sind von der Katastrophe betroffen, und wir bereiten lebenswichtige Nothilfemassnahmen vor.

14:30

26.8.26

Verheerende Sturzflut in Nepal

Laut lokaler Medien stieg der Fluss Bhote Koshi im Nordosten Nepals am Mittwochmorgen völlig überraschend stark an. Gewaltige Wassermassen spülten Häuser, Brücken und Kraftwerke weg. Ganze Landstriche im Grenzgebiet zu Tibet sind mit Schlamm zugedeckt, Zehntausende von der Aussenwelt abgeschnitten. Mindestens 22 Menschen starben, Hunderte sind vermisst. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch drastisch steigen könnte. Die Ursache der Sturzflut ist noch nicht bestätigt. Fastenaktion prüft derzeit, ob auch Menschen in unseren Projekten betroffen sind und inwiefern wir helfen können.

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