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Nepal

Die Kleinbäuerin Kamala Pariyar (35) ist Mutter von vier Kindern. Dank der Hilfe von Freiwilligen haben sie nach dem schweren Erdbeben wieder ein Dach über dem Kopf.

Quelle: Jibiko Media

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15.08.2025

Nepal, Ernährungssicherheit, wirkungsvoll

Hilfe für Erdbebenopfer in Nepal

Nach dem verheerenden Erdbeben im Westen Nepals Ende 2023 leistete Fastenaktion rasch Nothilfe. Junge Freiwillige aus verschiedenen Regionen halfen den ärmsten Familien beim Wiederaufbau ihrer Häuser. Die Kleinbäuerin Kamala Pariyar blickt zurück und berichtet von der Unterstützung, die ihre Familie erhielt.

Autor

Ralf Kaminski, Redaktor bei Fastenaktion

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Nepal Erdbeben 3 Nepal Erdbeben 3
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«Ich war gerade fertig mit Geschirrspülen, als das Beben begann. Mein Mann und meine Schwiegermutter waren mit mir im Haus, die Kinder spielten draussen. Ich war so verängstigt, dass ich mich zuerst gar nicht bewegen konnte. Aber schliesslich rannten wir ins Freie. Um uns herum schwankte alles, Häuser stürzten ein, und Menschen wurden unter ihnen begraben. Aus meiner Familie wurde zum Glück niemand ernsthaft verletzt, aber wir verbrachten diese ganze furchtbare Nacht damit, anderen aus den Trümmern zu helfen.

Auch unser eigenes Haus war völlig zerstört, ebenso unsere Bienenstöcke. Und unser Vieh ist weggelaufen. Mein Mann war schon länger krank und kann auch jetzt nur Teilzeit als Tagelöhner auf dem Bau arbeiten, deshalb war unsere Situation ohnehin schwierig, finanziell wie psychisch. Das Beben machte uns zusätzlich noch obdachlos.

Ich weiss nicht, wie wir ohne die Hilfe der Freiwilligen überlebt hätten, die Sahakarmi Samaj mobilisiert hat. Eine Gruppe junger Leute baute schon kurz nach dem Beben eine provisorische Unterkunft für uns, sie kochten Mahlzeiten, kümmerten sich sogar um meinen Mann. Ich hätte niemals mit so viel Freundlichkeit von völlig Fremden gerechnet, und ich bin noch immer tief bewegt und dankbar.

Zwar wohnen wir noch immer in dieser provisorischen Unterkunft, weil uns das Geld für ein grösseres Haus fehlt, aber unsere Situation ist dank dieser Hilfe viel besser als die anderer Familien. Dennoch bleibt der finanzielle Druck hoch – es ist ein täglicher Kampf, genug Essen auf den Tisch zu bringen, und ich mache mir Sorgen um die Zukunft meiner Kinder. Aber wir müssen für sie stark bleiben. Ich denke oft an die Freiwilligen zurück und hoffe auf ähnliche Unterstützung in der Zukunft.»

Bildergalerie

Mehrere Menschen mit Schutzhelmen und Warnwesten bauen gemeinsam ein Haus aus Natursteinen und Holz in einem abgelegenen Bergdorf in Nepal wieder auf. Die Mauern sind teilweise hochgezogen, und im Hintergrund ist eine provisorische Unterkunft mit einer blauen und orangefarbenen Plane zu sehen. Die Szene zeigt Solidarität und Engagement im Wiederaufbau nach der Erdbebenkatastrophe.

Hier wird das Haus der Familie Pariyar provisorisch wieder aufgebaut. Dies geschah durch Freiwillige im Rahmen unserer Nothilfe.

Eine Frau in traditioneller Kleidung sitzt auf einem Holzstamm vor einem Haus mit Schindeldach in einem nepalesischen Bergdorf. Sie blickt ernst in die Kamera, während im Hintergrund einfache Bauten und grüne Bäume zu sehen sind.

Kamala Pariyar ist von der Hilfe der Freiwilligen tief bewegt und dankbar.

Eine Frau führt mehrere Ziegen an einem Seil vor einem einfachen Haus mit Schindeldach in einem Bergdorf Nepals. Neben dem Haus hängen bunte Kleidungsstücke zum Trocknen auf einer Leine, und Haushaltsutensilien stehen im Freien. Im Hintergrund erheben sich bewaldete Berge.

Für Kamala ist es eine tägliche Herausforderung, ausreichend Nahrung auf den Tisch zu bringen.

Drei Jungen in einem nepalesischen Bergdorf spielen mit einem alten Fahrrad. Einer sitzt auf dem Sattel und lenkt, ein anderer balanciert auf der Hinterachse, während der dritte nebenhergeht und sie begleitet. Im Hintergrund sind einfache Bauten und grüne Bäume zu sehen. Trotz der schwierigen Lebensumstände zeigt die Szene kindliche Unbeschwertheit.

Für ihre Kinder wünscht Kamala sich eine unbeschwertere Zukunft.

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