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Weltweit

Hier berichten wir darüber, was die Menschen in unseren Projekten bewegt.

Quelle: Getty Images

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07.07.2026

Hunger beenden, Newsticker

Länderticker

Hier finden Sie aktuelle Kurznachrichten und Entwicklungen aus den Ländern, in denen Fastenaktion gemeinsam mit ihren lokalen Partnerorganisationen tätig ist. Manche Ereignisse betreffen unsere Arbeit vor Ort direkt, andere haben keine unmittelbaren Auswirkungen.

Autor

Redaktionsteam

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7.7.26

Schon über 500 Ebola-Tote in der Demokratischen Republik Kongo

Laut den Behörden sind mittlerweile über 1500 Infektionsfälle bestätigt. 506 Menschen sind bisher gestorben, 253 gelten als genesen. Besonders betroffen sind drei Provinzen im Osten des Landes. Auch im Nachbarland Uganda sind seit Beginn der Epidemie im Mai 19 Menschen erkrankt, zwei von ihnen sind gestorben. Für den aktuell grassierenden Bundibugyo-Typ des Virus gibt es derzeit weder einen Impfstoff noch eine zugelassene Therapie. Inzwischen laufen immerhin klinische Tests für zwei mögliche Therapieverfahren.

3.7.26

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Stiftungsratspräsident von Fastenaktion kritisiert Sparpläne des Bundes

«Der Entscheid des Bundesrats ist doppelt schädlich», schreibt Josef Stübi, Stiftungsratspräsident von Fastenaktion und Weihbischof von Basel. «Er trifft nicht nur die Ärmsten dieser Welt und jene lokalen Kräfte im Globalen Süden, die Armut bekämpfen und nachhaltige Veränderungen vorantreiben. Betroffen kann auch die Arbeit von Schweizer Organisationen wie Fastenaktion sein, die auf Hilfe zur Selbsthilfe setzt und Menschen langfristig dabei unterstützt, Hunger und Armut aus eigener Kraft zu überwinden.» Stübi reagierte damit auf den Beschluss des Bundesrats, die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit erneut zu kürzen und teilweise in die Nothilfe umzulagern. Jeder vierte Franken fällt dadurch weg. «Der Bundesrat spart auf Kosten der Ärmsten dieser Welt», lautet Stübis Fazit.

23.6.26

Kongolesische Bischöfe kritisieren die Regierung

Die Bischofskonferenz der Demokratischen Republik Kongo äussert sich kritisch zum Kurs des Landes und den Plänen einer Verfassungsänderung, die Präsident Félix Tshisekedi (62) eine dritte Amtszeit ermöglichen könnte. «Die Nation ist in Gefahr», schreiben die Bischöfe. Fastenaktion begrüsst diese klaren Worte. Die Menschen in der DR Kongo leben in erschreckender Armut, während sich eine kleine politische und wirtschaftliche Elite auf ihre Kosten bereichert und ausländische Firmen die Rohstoffe des Landes ausbeuten. Was das Land jetzt braucht, sind Frieden und ein entschlossener Kampf gegen Ebola – nicht eine Verfassungsänderung zum Machterhalt der korrupten Elite.

22.6.26

Wahlen in Kolumbien

Milton López, der Koordinator von Fastenaktion in Kolumbien, betrachtet das Wahlergebnis mit grosser Sorge: «Es ist kaum vorstellbar, dass ein auf Hass, Gewalt und Grobheit basierendes Projekt für das Land Anklang findet. Er und die Menschen in seinem Umfeld sind Raubtiere, die sich auf alles stürzen, was sie ergattern können. Ich fürchte, seine Herangehensweise könnte Kämpfe im Land auslösen, die wahrscheinlich Opfer fordern werden.» Zudem besteht ein hohes Risiko, dass die Fortschritte unter dem bisherigen linken Präsidenten Gustavo Petro zunichte gemacht werden.

21.6.26

Rechter Kandidat als Präsident in Kolumbien gewählt

Der Geschäftsmann und Trump-Fan Abelardo de la Espriella (47) hat die Wahl im zweiten Wahlgang mit 49.7 Prozent der Stimmen für sich entschieden – mit 1 Prozent Abstand auf seinen linken Konkurrenten Iván Cepeda. Im Wahlkampf versprach de la Espriella eine harte Hand im Umgang mit Kriminalität, den Bau von riesigen Gefängnissen und einen schlankeren Staat.

12.6.26

Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo

Wegen einer geplanten Verfassungsreform, die Präsident Félix Tshisekedi (62) eine dritte Amtszeit ermöglichen könnte, hatte die Opposition zu einem Protest vor dem Parlament in der Hauptstadt Kinshasa aufgerufen. Sie befürchtet einen «verfassungsrechtlichen Staatsstreich». Doch als der Marsch dann in Richtung Parlament aufbrach, löste die Polizei die Demonstration mit Schüssen und Tränengas gewaltsam auf. Der Oppositionspolitiker Martin Fayulu spricht von zwei Toten und zahlreichen Verletzten.

8.6.26

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Schweres Erdbeben in den Philippinen

Ein Erdbeben der Stärke 7.8 fordert rund 60 Todesopfer und 1400 Verletzte. Zahlreiche Menschen werden vermisst. Das Epizentrum des Bebens liegt in der Nähe von General Santos City auf der Insel Mindanao. Auch Projekte von Fastenaktion sind betroffen. Unsere Partnerorganisation SAC-Marbel unterstützt die Gemeinschaften in der Region mit Nothilfe in Form von Wasser, Reis und Wiederaufbau von Infrastruktur. Zahlreiche Familien haben ihr Zuhause verloren und benötigen sichere Schlafmöglichkeiten. Mehr dazu erfahren Sie im Philippinen-Newsticker.

15.5.26

Ausbruch von Ebola

Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo im Zentrum Afrikas hat eine Ebola-Epidemie begonnen, die vom eher seltenen Virenstamm Bundibugyo ausgelöst wurde. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat eine «Gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite» ausgerufen. Es wird eine weitere Ausbreitung in die Nachbarländer befürchtet. Fastenaktion ist im Land aktiv, hat jedoch keine Projekte in dieser Region.

11.3.26

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Neue Hoffnung in Nepal

Samrat Katwal ist der lokale Koordinator von Fastenaktion in Nepal. Zur Wahl von Balen Shah sagt er: «Er gilt vielen als korruptionsfreier Anführer, der schwierige Aufgaben entschlossen angeht.» Es sei vor allem die Abkehr der Jugend von den traditionellen Parteien, die diesen politischen Wandel ermögliche, sagt Samrat. «Was die neue, zu zwei Dritteln von Jugendlichen geführte Regierung letztlich erreichen wird, bleibt abzuwarten. Doch dies ist eine Zeit der Hoffnung, denn Nepals Jugend hat es gewagt, die festgefahrene Landschaft und Kultur der Demokratie des Landes in Frage zu stellen. Und die Politik, die einst weit vom Alltag der Jugendlichen entfernt war, ist für sie heute genauso spannend wie Cricket oder Fussball.»

5.3.26

Ein Rapper wird neuer Premierminister in Nepal

Nach massiven Protesten im Herbst 2025 wurde die damalige Regierung Nepals gestürzt. Die Neuwahlen gewinnt nun die progressive Antikorruptionspartei RSP, die erst seit etwas über drei Jahren existiert – und mit einer für Nepal aussergewöhnlichen Zweidrittelmehrheit. Neuer Premierminister wird Balen Shah, der 35-jährige Bürgermeister der Hauptstadt Kathmandu, der als Rapper bekannt wurde.

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