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Burkina Faso

Die Mitglieder einer Solidaritätsgruppe im Süden des Landes tanzen um ihr gemeinsam Erspartes.

Quelle: Richard Djielbeogo

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28.01.2026

Burkina Faso, bestärkend, wirkungsvoll

Frieden beginnt im Alltag

Ein guter sozialer Zusammenhalt bringt einer Gesellschaft viele Vorteile. Im krisengeschüttelten Burkina Faso fördert Fastenaktion diesen Zusammenhalt unter anderem durch die Integration von Menschen, die innerhalb des Landes vor terroristischer Gewalt flüchten mussten. Dies gibt den Gemeinschaften mehr Stabilität, mehr Frieden und neue Hoffnung.

Autorin

Tiziana Conti, Kommunikationsverantwortliche für die Westschweiz

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Auch im Globalen Norden ist der soziale Zusammenhalt nicht mehr so selbstverständlich wie früher: Politische Polarisierung und Desinformation in den sozialen Medien führen regelmässig zu hitzigen Diskussionen und gesellschaftlichen Spaltungen. In der Schweiz ist die Situation immerhin vergleichsweise stabil: Das Vertrauen in die Institutionen ist noch immer hoch. Wenn es jedoch viele Spannungen und Konflikte gibt, wie dies in bestimmten Regionen Burkina Fasos der Fall ist, wird das Aufrechterhalten des sozialen Zusammenhalts zu einer Herausforderung – und zu einer bewussten Entscheidung, die manchmal sogar Mut erfordert.

Burkina Faso befindet sich seit mehreren Jahren in einer schweren Sicherheitskrise: Gewalt, Zwangsumsiedlungen und prekäre Lebensbedingungen haben das soziale Gefüge geschwächt. Spannungen gibt es insbesondere zwischen im eigenen Land Vertriebenen und ihren Aufnahmegemeinschaften. Fastenaktion und ihre Partnerorganisation ADIF (Association SOUGRI-NOOMA pour le Développement des Initiatives Féminines) setzen sich dafür ein, gerade in dieser Situation den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Widerstände überwinden, Brücken bauen

In einem Kontext anhaltender Krisen kommt es dabei unweigerlich zu Widerständen. Einige Vertriebene haben Angst, sich zu äussern, weil sie Ablehnung oder Vergeltungsmassnahmen befürchten. Andere, darunter auch traditionelle Autoritäten, sehen diese Initiativen manchmal als Bedrohung ihrer Legitimität. «Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine direkte Ablehnung, sondern eher um Vorbehalte, die mit erlebten Verletzungen zusammenhängen», beobachtet Albert.

Um diese Hindernisse zu überwinden, setzt ADIF auf Formate wie Theater, Gesprächskreise oder Fussballspiele, an denen die Menschen aktiv teilnehmen und gemeinsame Erlebnisse ermöglichen. In Ourgou Manéga, nördlich der Hauptstadt Ougadougou, wurde auf Wunsch einiger Frauen sogar eine klassische Konferenz in ein interaktives Theater umgewandelt. Das Ergebnis: eine Rekordbeteiligung und ein reichhaltiger Austausch.

Butter und Seife für ein besseres Leben

1500 Frauen im Süden Burkina Fasos erzielen mit der Produktion von Sheabutter und Seife ein hilfreiches Zusatzeinkommen und können dadurch auch ihre Ernährungssituation verbessern. Mit der Unterstützung von Fastenaktion konnte der Herstellungsprozess vereinfacht werden. Lesen Sie hier die Reportage.

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