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Äthiopien

Mit der Unterstützung von Fastenaktion und HEKS haben kleinbäuerliche Familien weiterhin Zugang zu einer grossen Vielfalt eigenen Saatguts.

Quelle: Ökumenische Kampagne

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16.02.2026

Schweiz, Ernährungssicherheit, Ökumenische Kampagne

Saatgut für eine bessere Zukunft

Dieses Jahr beschäftigt sich die Ökumenische Kampagne von Fastenaktion und HEKS mit dem Recht auf lokales Saatgut. Denn je grösser die Vielfalt an Saatgut und Lebensmitteln, desto reichhaltiger und gesünder die Ernährung. Doch diese Vielfalt ist zunehmend bedroht. Das gefährdet nicht nur die Ernährungssicherheit von Millionen Menschen im Globalen Süden, sondern auch die Möglichkeit, die eigene Zukunft selbst zu gestalten.

Autorin

Tina Goethe, Abteilungsleiterin Entwicklungspolitik bei Heks

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Wer sein Gemüse auf dem Wochenmarkt bezieht, hat oft die Wahl zwischen zahlreichen Sorten. Aber bunte Tomaten und Rüebli bieten nicht nur geschmacklichen und ästhetischen Reichtum. Viel wichtiger ist, dass sie an unterschiedliche Böden und klimatische Bedingungen angepasst sind. Die richtige Sorte am richtigen Ort braucht weniger Pestizide und Dünger und ist weniger anfällig auf klimatische Extremereignisse und Krankheiten. Angesichts der Klimaerwärmung ist genetische Vielfalt die beste Versicherung für die Zukunft.

Zu verdanken ist diese Vielfalt Bäuerinnen und Bauern, die ihr Saatgut über Jahrtausende weiterentwickelt haben. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas basiert die Landwirtschaft nach wie vor auf lokalem Saatgut, das kleinbäuerliche Familien aus ihrer Ernte gewonnen, mit den Nachbar:innen getauscht oder auf dem lokalen Markt erworben haben. Diese traditionelle Praxis produziert nicht nur Vielfalt, sie verbessert auch die Ernährungssicherheit.

Ökumenische Kampagne 2026

Das Motto «Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen» ist ein Aufruf, die Bedeutung von Saatgut als Lebensgrundlage anzuerkennen und die Arbeit von Fastenaktion, HEKS und Partner sein für eine Zukunft ohne Hunger zu unterstützen. Die Ökumenische Kampagne dauert dieses Jahr vom 18. Februar (Aschermittwoch) bis 5. April (Ostersonntag).

Wie üblich finden auch diesmal zahlreiche Veranstaltungen statt, unter anderem mit Stimmen aus dem Süden. So ist zum Beispiel Yolima Salazar Higuera von unserer kolumbianischen Partnerorganisation Vicaría del Sur vom 28. Februar bis 15. März in der Schweiz zu Gast und berichtet von den Lebensrealitäten, Herausforderungen und Erfolgen in Kolumbien.

Weitere Informationen zu den Inhalten und Veranstaltungen der Kampagne finden Sie hier.

In der Vielfalt liegt die Zukunft

Über Freihandelsabkommen oder direkte politische Einflussnahme werden auch Regierungen im Globalen Süden dazu gebracht, strenge nationale Sortenschutzgesetze zu erlassen – zum Nachteil der kleinbäuerlichen Familien und ihres traditionellen Umgangs mit Saatgut, der zum Teil sogar kriminalisiert wird.

Dabei ist die Vielfalt von Saatgut dort nach wie vor das Rückgrat der Ernährungssicherheit. In einigen Ländern Afrikas beziehen die Bäuerinnen und Bauern bis zu 90 Prozent ihrer Samen aus diesen traditionellen Saatgutsystemen. In den Philippinen sind es noch 71 Prozent. Fastenaktion und ihre Partnerorganisationen unterstützen die kleinbäuerlichen Familien dabei, ihr Saatgut zu schützen und ihre ökologisch nachhaltige Landwirtschaft zu stärken – eine wichtige Versicherung für die Zukunft.

Hunger und Egoismus überwunden

Jael Okalio leitet eine Solidaritätsgruppe im Westen Kenias. Das Leben der 57-jährigen Kleinbäuerin hat sich seither fundamental verändert: Ihre Familie isst gesünder, hat mehr Geld zur Verfügung, streitet kaum noch – und ist Teil einer grossen Gemeinschaft, die zusammenhält. Lesen Sie hier die ganze Geschichte.

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