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Senegal

Eine Frau auf der Insel Thialane im Saloum-Delta bereitet die Geldsammlung für ihre Solidaritätsgruppe vor.

Quelle: Ousmane Kobar

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21.05.2026

Senegal, bestärkend, innovativ

Die Erfolgsgeheimnisse von Fastenaktion

Dass wir die Menschen im Globalen Süden so wirksam unterstützen können, liegt auch an der ungewöhnlichen Arbeitsweise von Fastenaktion. Dazu gehören die langfristigen Partnerschaften mit lokalen Organisationen, welche die Bedürfnisse und Stärken vor Ort sehr gut kennen. Aber auch, dass wir die Menschen ermächtigen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen – zum Beispiel im Senegal.

Autor

Ralf Kaminski, Redaktor bei Fastenaktion

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Die Gründe für die Wirksamkeit

Zudem basiert der Ansatz auf traditionellen Solidaritätsnetzen, die in der senegalesischen Kultur tief verwurzelt sind. «Unsere Alten schämten sich, wenn jemand glaubte, das Dorf verlassen zu müssen, weil er nichts mehr zu essen hatte. Wenn du in Schwierigkeiten warst, kam das ganze Dorf, um dich zu unterstützen», erklärt Samba Mbaye. «Doch diese alten Werte drohten durch den wachsenden Individualismus zu verschwinden. Mit Unterstützung von Fastenaktion ist es uns gelungen, sie wiederzubeleben.»

Diese Erfolgsgeschichte aus dem Senegal ist typisch für die besondere Arbeitsweise von Fastenaktion in allen zwölf Staaten Lateinamerikas, Afrikas und Asiens, in denen wir mit Landesprogrammen tätig sind. Zentral für unsere Wirksamkeit sind dabei unsere Ansätze: Wir sind über viele Jahre vor Ort aktiv und investieren in langfristige Partnerschaften mit lokal verwurzelten Organisationen. Das Programm wird von einer lokalen Organisation und einer verantwortlichen Person in der Schweiz gemeinsam als Team koordiniert.

Begleitung und Ausbildung

Die ersten Kontakte zu Samba Mbayes UGPM im Senegal gab es bereits 1998, die eigentliche Partnerschaft begann 2003. «Entscheidend für den Erfolg war die immer noch aktuelle Philosophie von Fastenaktion», erklärt Mbaye. «Sie kam nicht mit fertigen Lösungen, sondern als Begleiterin. Sie erkannte die lokale Expertise an und unterstützte die Gemeinschaften dabei, ihre eigenen Strategien zu entwickeln.» Dabei werden auch bewusst junge Leute in die Projektteams geholt, um die Zukunft zu sichern und auch ihnen eine Stimme zu geben.

Die Solidaritätsgruppen sind so erfolgreich, dass sie sich inzwischen im ganzen Land verbreitet haben. «Zu den Herausforderungen gehört, dass andere versuchen, den Ansatz zu kopieren, ohne dessen soziale und kulturelle Tiefe zu verstehen», sagt Samba Mbaye. «Umso wichtiger ist die kontinuierliche Begleitung und Ausbildung – die Weitergabe von Wissen, Können und Werten.»

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