Hunger beenden
Hunger ist kein Schicksal. Das zeigen Menschen in Nepal, Haiti oder Kenia jeden Tag. Sie sparen zusammen, teilen ihr Wissen und stehen einander bei. Sie sorgen dafür, dass ihre Familien genug zu essen haben. Ihr Weg macht Mut, denn weltweit wissen noch immer über 645 Millionen Menschen nicht, ob sie morgen genug zu essen haben.
Gemeinsam sparen, unabhängig werden
In unseren Projekten gründen Frauen oft solidarische Spargruppen: Jede legt wöchentlich einen kleinen Betrag in die Gemeinschaftskasse. Damit kaufen sie als Gruppe günstiger ein. Und wer in Not gerät, erhält ein zinsloses Darlehen. Bei den Treffen gehts um mehr als nur Geld: Hier wird diskutiert, geplant und viel gelacht. Das stärkt das Selbstvertrauen der Frauen – und ihre Stimme in Familie und Dorf.
Vielfältig anbauen, besser essen
Bäuerinnen und Bauern entwickeln mit unseren Partnerorganisationen vor Ort neue Anbautechniken und geben ihr Wissen weiter – ausser vielleicht das traditionelle Familienrezept. Die Vielfalt auf dem Feld zahlt sich aus: Die Familien essen abwechslungsreicher und gesünder, ihre Ernten trotzen Dürren und Starkregen besser. Und was sie nicht selbst brauchen, verkaufen sie auf dem Markt.
Seit 65 Jahren arbeitet Fastenaktion eng mit Partnerorganisationen vor Ort zusammen. Sie kennen die Menschen, ihre Sprache und ihren Alltag. Zusammen verbinden wir lokale Traditionen mit innovativen Ideen – so entstehen wirksame Projekte in 14 Ländern.




