Die fortschreitende Klimaerwärmung führt zu mehr Hunger in der Welt. Deshalb setzen wir uns auf internationaler Ebene für mehr Klimaschutz ein. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen aus dem Globalen Süden nehmen wir an der COP31 in der Türkei teil. Hier erfahren Sie mehr über unser Engagement für eine klimagerechte Zukunft ohne Hunger.
Klimaerwärmung und Hunger
Die Klimaerwärmung verursacht immer heftigere Wetterextreme — Hitze, Überschwemmungen, Dürren — und dadurch Ernteausfälle und Hunger. Besonders betroffen sind die Menschen in den Ländern des Globalen Südens. In unseren zwölf Landesprogrammen unterstützen wir deshalb Projekte für eine widerstandsfähige Landwirtschaft und stärken lokale Gemeinschaften. Gleichzeitig nehmen wir die Verursacher der Klimaerwärmung politisch in die Pflicht.
Die Uno-Weltklimakonferenz ist der zentrale Ort, an dem die globale Staatengemeinschaft Lösungen für die Klimakrise verhandelt. Die Zivilgesellschaft spielt dabei eine wichtige Rolle, um Betroffene sichtbar zu machen und den Diskurs mitzugestalten — das tun wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen bereits seit mehreren Jahren. Vom 9.–20. November 2026 bringen wir die Perspektiven und Forderungen der betroffenen Gemeinschaften an die COP31 in Antalya, Türkei.
Gemäss FAO leiden weltweit leiden mehr als 600 Millionen Menschen an Hunger. Dies, obwohl global mehr als genug Nahrung produziert wird.
94 Prozent der hungernden Menschen leben in Ländern des Globalen Südens, die von den Folgen der Klimaerwärmung besonders stark betroffen sind, schreibt die Welthungerhilfe.
Allein auf dem afrikanischen Kontinent könnten laut IPCC die Erträge von Grundnahrungsmitteln um die Hälfte zurückgehen, wenn die globale Temperatur um 2 Grad Celsius steigt.
