Landesprogramm
Guatemala
Wie soll die indigene Bevölkerung Nahrungsmittel produzieren, wenn Monokulturen oder Minen ihr Land gefährden? Mit Fastenaktion lernen sie, mutig für sich einzustehen – gegen Ausgrenzung und Armut.
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«Die Polizei schützt die Unternehmen, nicht die Bevölkerung»
An der Südküste Guatemalas liegen einige der fruchtbarsten Böden des Landes. Doch für die dort lebenden Indigenen Gemeinschaften verschärft sich die Armut wegen Landraub und Gewalt immer weiter. Es gibt allerdings auch Widerstand: Leiria Vay von unserer Partnerorganisation CODECA berichtete im November an einer Uno-Sitzung in Genf von ihrer mutigen Arbeit, die bereits einige Aktivist:innen das Leben gekostet hat.
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Eine Ausbildung, die gleich mehrere Leben verändert
Da das Geld ihrer Familie nicht ausreichte, musste Reyna Cardona López die Schule nach der Mittelstufe schweren Herzens abbrechen. Dank der Unterstützung von Fastenaktion steht die inzwischen 21-Jährige aus Guatemala heute kurz davor, ihren Abschluss als Lehrerin für zweisprachige interkulturelle Bildung zu machen. Der Weg dorthin war nicht einfach, doch Reyna lässt sich nicht so leicht unterkriegen – und ist nun Vorbild für andere.
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Jugendgruppen bringen Wissen und Hoffnung
Zwischen 13 und 30 Jahre alt sind die jungen Leute, die in den 4S-Clubs im ländlichen Guatemala zusammenkommen. Von Fastenaktion unterstützt, lernen sie dabei viel über Landwirtschaft und Unternehmertum, aber auch über ihre kulturellen Wurzeln. Wir haben mit vier Club-Mitgliedern gesprochen.