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Warum sind Landrechte so wichtig?
Kleinbauern und -bäuerinnen produzieren rund 70 Prozent der Nahrung auf der Welt – sie leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur globalen Ernährungssicherheit. Doch dazu brauchen sie Zugang zu Land, und dieser ist häufig nicht gewährleistet. Ein Beispiel aus Guatemala illustriert, warum Landrechte so konfliktgeladen sind und weshalb Fastenaktion sich in diesem Bereich engagiert.
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Bedroht, verhaftet und doch unbeugsam
Carmelina Chocooj engagiert sich seit Jahrzehnten für Frauen- und Landrechte in Guatemala, war deswegen schon mehrmals im Gefängnis und steckt gerade wieder in einem Gerichtsverfahren. Doch bisher sind alle Versuche gescheitert, die engagierte Indigene zum Schweigen zu bringen.
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Menschenrechte sichern
Menschenrechte sind die Basis für ein Leben in Würde. Das Recht auf Nahrung ist dabei grundlegend – trotzdem wird es beispielsweise durch verantwortungslosen Rohstoffabbau verletzt. Wir verteidigen die Menschenrechte in unseren Projekten vor Ort und auf internationaler Ebene.
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Ein Film über Hunger, Ungleichheit und Hoffnung
Fastenaktion hat in Guatemala, Burkina Faso und auf den Philippinen einen Film gedreht, um zu zeigen, wie sich in unseren Projekten dort das Verhältnis zwischen den Geschlechtern verändert. Die Arbeit daran sei eine entscheidende Voraussetzung, um den Hunger zu besiegen, betonen Philippa Mund und Romana Büchel, Fachverantwortliche für Genderthemen bei Fastenaktion. Die rund 20-minütige Dokumentation illustriert, wie unterschiedlich dies in den drei Ländern funktioniert.
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Übergewicht aus Mangel – ein Paradox?
Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt gelten als fettleibig. Ihre Zahl nimmt auch im Globalen Süden zu, weil gesundes, nährstoffreiches Essen dort oft nicht verfügbar ist. Viele konsumieren deshalb kalorienreiche industrielle Fertignahrung und leiden unter Mangelernährung. Die Projekte von Fastenaktion geben Gegensteuer.
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Marijóse Yac hat ihren eigenen Weg gefunden
Die Stärkung von Frauen ist ein fester Bestandteil der Arbeit von Fastenaktion im Globalen Süden – auch in Guatemala. Zum Weltfrauentag vom 8. März erzählen wir hier die Geschichte von Maria Josefa Yac Síquiná, eine Indigene, die Ausgrenzung und Gewalt erlebt hat, heute jedoch ihre eigene Chefin ist und andere dabei unterstützt, ihre Träume zu verwirklichen.
Gemeinsam die Lebensumstände verbessern
Die indigenen Maya in Guatemala sind bis heute keine gleichberechtigte Bevölkerungsgruppe innerhalb der Gesellschaft. Zudem leidet mehr als die Hälfte der Menschen in den ländlichen Regionen an Hunger. Diese Benachteiligung ist besorgniserregend.
Die Maya-Mam stärken ihre Identität und schützen Ressourcen
Die indigenen Maya-Mam in Guatemala leben in grosser Armut. Zudem ist ihr Lebensraum durch Aktivitäten von Bergbaufirmen bedroht. Die Arbeit der Partnerorganisation von Fastenaktion im Departement San Marcos stärkt die Maya-Mam-Gemeinschaften: Sie werden unterstützt bei der Einforderung ihrer Rechte, bei der Sicherung ihrer Ernährung durch nachhaltige und zum Teil traditionelle Anbaumethoden sowie bei der Bewahrung ihrer kulturellen Identität.
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Gleichstellung fördern
Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein zentraler Baustein für eine gerechte Welt ohne Hunger. In unseren Projekten fördern wir aktiv die Teilnahme von Frauen und unterstützen sie dabei, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.